Eduard

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Ein Klick genügt

Vorbild: Die Fw 190 D-11 stellt in der Weiterentwicklung der D-9 eine Zwischenbaureihe dar. Hier galt es insbesondere das neue Triebwerk Jumo 213F in die Serienproduktion einzugliedern. Dadurch bedingt erhielt die D-11 einen größeren ovalen Ladereinlauf. Auch eine MW50 Anlage wurde eingebaut. Auch in puncto Bewaffnung wurde das Flugzeug optimiert. Da der Einbau der 3cm Motorkanone noch nicht möglich war, wurde unter Verzicht der Rumpfbewaffnung im Außenflügel je eine 3cm Waffe eingebaut. Dazu wurde die Flügelwurzelbewaffnung mit MG151/20 beibehalten. Durch den Wegfall der Rumpfwaffen konnte die entsprechende Abdeckung stromlinienförmiger gestaltet werden. Eine kleine Serien von etwa 20 Flugzeugen wurde bei Focke Wulf in Cottbus (Wnr.-Block 220xxx) gebaut. Von der Baureihe D-13 war bis vor kurzem nur das In den USA überlebende Exemplar bekannt. In Tschechien hat man jedoch eine weitere Maschine entdeckt (publiziert bei JaPo) und Eduard hat diese auch als Bemalungsvariante beigefügt. Ebenfalls mit dem neuen Triebwerk und einer VS 9 Luftschraube ausgestattet, verfügte dieses Flugzeug lediglich über 3 MG 151, eins davon als Motorkanone. Die bekannte Beutemaschine ist recht gut fotografisch dokumentiert. Inzwischen gibt es eine größere Anzahl qualitativ hochwertiger Bücher zur Fw 190 D Herausragend sind dabei die Arbeiten von Jerry Crandall (2 Bände erschienen bei Eagle Editions) und Eric Larger/Marc Deboeck/Tomas Poruba (bisher 2 Bände erschienen bei JaPo) die einander sehr schön ergänzen, aber ein gewaltiges Loch in die Börse reißen - mir stehen bisher nur die Bände von JaPo zur Verfügung, auf die anderen spare ich noch... Modell: Wie zu erwarten sucht Eduard auch bei diesem Modell eine möglichst umfangreiche Ausnutzung der Form zu erreichen. Mit dieser Dual Combo ermöglicht Eduard den Bau je einer Fw 190 D-11 und D-13. Wer also mehrere D-11 bauen möchte, muss auf einen eventuellen späteren Einzelbausatz (z.B. Weekend Edition) hoffen, oder aber viele Teile für die Restekiste erwerben. Einge Kritikpunkte am Grundbausatz erledigen sich hier (z.B. die Form des Blechs zwischen den Fahrwerken) dafür treten einige kleinere Neue auf (die Form der oberen Rumpfabdeckung ist nicht ganz getroffen, sie müsste oben zur nase hin flacher auslaufen und hat weniger gravuren). Die Komplexität der "Focke Wulfs" von Eduard ist ja bekanntermaßen hoch, jedoch sind die Modellbausätze der D-Reihe bedeuten verbessert worden - zum Beispiel gibt es jetzt Führungen bei der Einpassung des Brandschotts. Zum Bausatz selbst. Dieser präsentiert sich im von Eduard gewohnten sandbraunen Plastik mit feinen Oberflächengravuren und schönen Details. Wie schon erwähnt hat versucht den Aufbau einfacher als bei der A-Serie zu halten, aber trotzdem möglichst viele Klappen offen darzustellen. Insbesondere erwähnenswert ist die Beigabe der Motorattrappe über dem nach oben offenen Fahrwerksschacht. Dies ist bisher der erste Modellbausatz der Fw 190D, dass dieses Merkmal der D-Baureihe richtig wieder gibt. Auch eine Darstellung der Motorkanone wurde berücksichtigt. Fraglich ist die Verfahrensweise mit den Auswurföffnungen der Rumpf-MGs, die ja nicht mehr benötigt werden. Für die D-13 ligt ein verschlüss mit vorgezeichneter größerer Öffnung für das MG 151 bei. Bei der D-11 könnte eigentlich alles dicht sein?!Die Abziehbilder dieses Bausatzes sind wieder bei Cartograf produziert und von sehr guter Qualität. Sie erlauben die Darstellung von 6 verschiedenen Bemalungsvarianten:

  • Fw 190D-11, W.Nr.2200XX, Lt. Karl-Heinz Hofmann, Sachsenberg Schwarm des JV 44, München – Riem, Mai 1945
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  • Fw 190D-11, W.Nr. 2200XX, Verbandsführerschule des Generals der Jagdflieger, Bad Wörishofen, März - April 1945
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  • Fw 190D-11, W.Nr. 220014, VFS des G. d. J., Bad Wörishofen, April 1945
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  • Fw 190D-13, W.Nr. 836016, V./EJG 2(?), Pilsen – Bory, Tschechoslowakei, May 1945
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  • Fw 190D-13/R11, W.Nr. 836017, Stab./JG 26, Flensburg - Weiche, Mai 1945
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  • Fw 190D-13/R11, W.Nr. 836017, Flensburg – Weiche, Sommer 1945 (Beutemarkierungen)
  • Fazit: Wie schon bei der Fw 190D-9 hängt die Bewertug des Bausatzes stark von den persönlichen Präferenzen des Modellbauers ab. Nietenzähler finden bekanntlich an jedem Bausatz was und auch dieser ist nicht perfekt. Aber man erhält mit dieser Dual Combo eine gute Möglichkeit einen Fw 190 D-11 und eine Fw 190D-13 direkt aus dem Kasten zu bauen. Wie weit der Enzelne bei Korrekturen oder Detaillierung gehen möchte, ist ihm selbst überlassen. Trotz verbesserter Baubarkeit sollte man gewahr sein, das dies kein "shake'n'bake"-kit ist. Für den Bau sollte man also Zeit einplanen und Sorgfalt walten lassen!
  • IPMS Deutschland - Danke

 

Vorbild: Die sowjetische bzw. russische Luftfahrtindustrie verfügt über eine lange Tradition taktischer Militärflugzeuge, deren Hauptzweck die Unterstützung von Bodentruppen ist. Ob Iljuschin Il-2 oder Suchoi Su-2, beide Hersteller verfügen schon über Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg. Ende der 1960er Jahre suchten die Sowjetischen Luftstreitkräfte ein fortgeschrittenes Strahlflugzeug für diesen Zweck. Aus dem Entscheidungsverfahren ging die Su-25 als Sieger hervor. Die Pilotenkabine und die wichtigsten Teile der Offensivelektronik der Su-25 sind durch eine geschweißte 12 bis 24 Millimeter starke Titanwanne geschützt. Die Pilotenkanzel ist mit einer Frontscheibe aus Panzerglas versehen. Das Flugzeug ist mit einem robusten Fahrgestell für Operationen auf Feldflugplätzen ausgestattet und braucht nur eine äußerst kurze Startbahn von rund 1200 Metern Länge. Die Su-25 verfügt über selbstdichtende Tanks in Rumpf und Tragflächen mit einer maximalen Kapazität von 3.660 Litern Kraftstoff. Viele Systeme der Steuerung und Regelung sind zur Erhöhung der Überlebenswahrscheinlichkeit mehrfach ausgeführt oder durch spezielle Vorrichtungen aus Stahl zusätzlich geschützt. Die interne Bewaffnung besteht aus einer doppelläufigen Kanone an der linken Bugunterseite. Die zehn Aufhängevorrichtungen (fünf unter jeder Tragfläche, davon je eine für Luft-Luft-Raketen) können bis zu 4.400 Kilogramm an Bomben, Raketenbehältern, Lenkflugkörpern und Kanonencontainern SPPU-22 mit einer vertikal beweglichen Kanone GSch-23L aufnehmen. Der Anbau dieser Kanonencontainer kann auch entgegen der Flugrichtung erfolgen. Dadurch ist es möglich, „nach hinten“ zu schießen, wenn das Erdziel bereits überflogen wurde und während des Abfluges noch bekämpft werden soll. Der Anbau von infrarotgelenkten Luft-Luft-Lenkwaffen R-3S und R-60M zur Selbstverteidigung erfolgt an den äußersten Aufhängepunkten. An den anderen Aufhängevorrichtungen (meistens an den innersten je ein Kraftstoff-Zusatzbehälter) ist der Anbau von maximal vier je 800 Liter bzw. je 1.150 Liter fassenden Kraftstoff-Zusatzbehältern möglich. Im Jahre 1982 wurde das Flugzeug in den Dienst der sowjetischen Streitkräfte gestellt. Sie wurde in Afghanistan zunächst in einer Erprobungseinheit, später aber auch in regulären Einheiten eingesetzt. Während des Krieges wurden die Flugzeuge mit einem minimalen Wartungsaufwand und zum Teil von Feldflugplätzen aus eingesetzt. Die Su-25 hat sich bei der Bekämpfung der afghanischen Widerstandstruppen als äußerst effektiv erwiesen. Nach sowjetischen Angaben waren während des neunjährigen Einsatzes in Afghanistan lediglich 22 Totalverluste zu verzeichnen. Weitere Einsätze der Maschine in den 1980er-Jahren fanden im Krieg des Irak gegen den Iran und im Bürgerkrieg in Angola statt. In den 1990er-Jahren wurden Maschinen dieses Typs in Tschetschenien und in Mazedonien eingesetzt, in Peru wurden sie gegen Drogenschmuggler eingesetzt.

Mit dem Zerfall der Sowjetunion gelangten Su-25 in die Streitkräfte der Russischen Föderation (etwa 200 Stück), aber auch anderen Nachfolgestaaten. Zu den weiteren Ländern in denen die Su-25 eingesetzt wurden oder werden gehören: Afghanistan, Angola (12 + 5 UB), Armenien (10), Aserbaidschan (10), Äthiopien (2 T + 2 UBK), Bulgarien (36 + 2 UB), Eritrea, Gambia, Georgien (5), Irak (~75K und UBK), Iran (5 K + 2 UBK aus dem Irak), Kasachstan (12 + 2 UB im Ausgleich gegen Tu-95), Demokratische Republik Kongo (10), Mazedonien (4, inzwischen an Georgien verkauft), Nordkorea (32 + 4 UB), Peru (10 + 8 UB), Slowakei (11 + 1 UB), Syrien, Tschechien (24 + 1 UB, 2000 eingelagert), Turkmenistan (46, davon 20 überholt und im Einsatz), Ukraine (~65), Ungarn, Usbekistan (~25) und Weißrussland (~80).
Quelle: Auszug aus dem Umfangreichen

    Fazit: Trotz der eingangs ausgeführten Kritik, ist dies der derzeit beste Su-25 Bausatz, den man kaufen kann. Wer sich also für die Su-25 als 48er Modell interessiert, sollte zuschlagen, zumal frühere Editionen inzwischen auch nicht mehr so leicht erhältlich sind.

    IPMS Deutschland - Danke

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Vorbild: 1938 forderte der US Präsident F.D. Roosevelt ein verstärktes Rüstungsprogramm für die USA. So wurde neben der Boeing B-17 ein weiterer viermotoriger Langstreckenbomber gesucht. Die Wahl fiel auf Consolidated. Das Unternehmen hatte zuvor vor allem Flugboote für die US Navy gebaut. Als Consolidated den Auftrag erhielt arbeitete man dort gerade an der XP4Y (Model 31) mit dem effektiven Flügeldesign von Davis und einem doppelten Seitenleitwerk. Beides nutzte man für den neuen viermotorigen Bomber Model 32. Der neue Bomber bekam als Neuerung ein Bugfahrwerk. Am 30. März 1939 erteilte die US Army einen offiziellen Auftrag für den Prototypen XB-24. Dieser flog am 29. Dezember 1939 erstmals

Wie so oft in der Geschichte bekannter US-amerikanischer Flugzeuge des WK II erteilte auch hier Frankreich den ersten Produktionsauftrag im Juni 1940. Nach der Kapitulation Frankreichs übernahmen die Britten den Auftrag und so erhielten sie 20 LB-30B. Die USAAF übernahm noch neun B-24A bzw. RB-24A. Der Rest des französischen Auftrags wurde als B-24C und B-24D fertig gestellt. Nach nur neun B-24C ging die Produktion auf die D-Version über und sie wurde die erste in Großserie gebaute Version der B-24. Ende 1943 war die B-24D auf allen Kriegsschauplätzen der Amerikaner zu finden. Für die Produktion der B-24 entstand ein Produktionspool. So entstanden bei Consolidated in San Diego 7.645, bei Consolidated in Fort Worth 3.034, bei Douglas in Tulsa 964, bei Ford in Willow Run 6.792 und bei North American in Dallas 966 Exemplare. So wurde die B-24 zum meistgebauten Kampfflugzeug der USA aller Zeiten. Eine bemerkenswerte Leistung! Die B-24 wurde im Laufe der Einsatzzeit modifiziert und vor allem wurden die Bewaffnung und die Richtungsstabilität verbessert.

Die britische RAF erhielt insgesamt ca. 2100 Exemplare der Consolidated Liberator. Davon waren 1600 Stück B-24H/J/L-Modelle. Diese wurden bei der RAF später als Liberator B.Mk. VI/VIII bezeichnet. Alle Maschinen wurden unter dem Leand-Lease-Abkommen zwischen Anfang 1944 und dem August 1945 geliefert. In Indien, Burma und Indonesien ersetzten die Liberator B.Mk. VI u.a. die Vickers Wellington B.Mk. X. Bis nach dem Krieg wurden die Maschinen durch die RAF in dem Gebiet eingesetzt. Der letzte Flug einer Liberator B.Mk. VI in dem Gebiet wurde am 12. November 1945 durchgeführt.

Bausatz: Hierbei handelt es sich um ein interessantes Upgrade des bekannten MINICRAFT-Bausatzes mit neuen Decals, Fotoätzteilen, Masken und Bauanleitung. Es können aus dem Kit B-24 Block 86, 90 und 91 aus dem Werk Forth Worth gebaut werden, die bei der RAF zu Liberator B.Mk. VI wurden.

Im stabilen attraktiven Stülpkarton befinden sich gut sechs hellgraue Spritzgussrahmen mit 106 Teilen, drei Klarsichtrahmen mit 26 Bauteilen, zwei Bögen Fotoätzteile, eine kleiner Fotofilm, Masken, ein Decalbogen sowie eine sehr übersichtliche Bauanleitung.

Der MINICRAFT-Bausatz stammt noch aus der Zusammenarbeit mit ACADEMY und entstand Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die Strukturen sind meist fein versenkt. Mit den Kunststoffteilen bekommt man schon eine solide Ausstattung hin. Dank der beiden Fotoätzteilbögen, von denen einer mehrfarbig bedruckt ist, bekommt man eine zeitgemäße Detaillierung gezaubert. Neben den farbigen Instrumentenbrettern gibt es bedruckte Sitzgurte, Armlehnen für die Pilotensitze, Visiere für die Abwehrwaffen und viele Kleinteile für das Innere. Nicht vergessen hat man auch die Munitionsgurte und deren Kisten. Für die Motore gibt es Verkabelungen aus Fotoätzteilen. Auch die Fahrwerksschächte sowie das eigentliche Fahrwerk werden damit weiter detailliert. Der Bombenschacht kann alternativ mit Abwurfwaffen bestückt und geöffnet gebaut werden.

Als I-Punkt betrachte ich die gelben Masken. Mit denen werden alle Klarsichtteile und die Räder zum Lackieren abgeklebt. Der große Decalbogen ermöglichst die Dekoration von fünf bunten Liberator. Ein Versatz ist bei den Decals nicht erkennbar. Natürlich sind die Bemalungshinweise mehrfarbig gedruckt.

Bemalungen:

1. 

  • Liberator B.Mk. VI KH211/rotesG „Audrey's Black““, No. 99 Squadron RAF ACSEA, Kokos Inseln im August 1945;
  • 2. 
  • Liberator B.Mk. VI KH283/rotes B von Kapitän S/L John Gauntlet, No. 159 Squadron RAF ACSEA, 1945;
  • 3. 
  • Liberator B.Mk. VI KH284/rotes D „Donald III“, No. 99 Squadron RAF ACSEA, 1945;
  • 4. 
  • Liberator B.Mk. VI KH327/rotes Y „Yvonne Yippee, No. 159 Squadron RAF ACSEA, 1945;
  • 5. 
  • Liberator B.Mk. VI KH284/rotes K „Donald III“, No. 356 Squadron RAF ACSEA, 1945.
  • Fazit: Ein ältere aber trotzdem zeitgemäßer Bausatz wurde mit ein paar Fotoätzteilen und sehr guten Decals gut aufgewertet. Für fortgeschrittene Modellbauer sehr zu empfehlen.
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